Was ist die Entrückung

Bei der Entrückung werden viele Menschen auf der ganzen Erde in einem Augenblick  verwandelt werden und ihrem Herrn Jesus Christus in den Wolken in der Luft entgegen gerückt. 1. Kor. 15,51-52 Für die Menschen, die auf der Erde zurückbleiben, wird es den Eindruck haben, als hätten sich diese Leute in Luft aufgelöst. 1.Thess. 4,16-17 Das ist aber nicht so, denn diese entrückten Menschen werden alle Zeit bei ihrem Herrn Jesus Christus sein.

Zwei Mädchen sitzen in einem fast leeren Gemeinderaum und bemerken, dass die anderen Gemeindemitglieder entrückt wurden, denn die Entrückung hat gerade stattgefunden. Im Hintergrund sehen sich andere Gemeindemitglieder verwundert um.Ein Kennzeichen für die Entrückung wird eine ungeheure Anzahl von Katastrophen in ein und der selben Stunde sein. Es werden Flugzeuge abstürzen, da kein Pilot mehr darin sitzt, auf den Autobahnen und Straßen werden Autos plötzlich ohne Fahrer sein, wichtige Personen in Politik und Wirtschaft sind plötzlich verschwunden usw. Ich glaube jeder kann sich gut vorstellen, welches Chaos ein solches Geschehen nach sich ziehen wird. Die Entrückung kann also nicht übersehen werden.

Wann wird die Entrückung sein?

Das weiß keiner, nur Gott allein kennt den Zeitpunkt, Mk 13,32 jedoch sind uns in der Bibel viele Dinge 2. Tim 3,1-9 & Mt 24,3-13 genannt, die darauf schließen lassen, daß es nicht mehr lange dauern kann. Mehr erfahren!

Das Posaunenfest: Mehr als nur ein jüdisches Neujahr

Rosch Haschana, wörtlich „Kopf des Jahres“, ist eines der sieben von Gott eingesetzten Feste für Israel, die wir in 3. Mose 23 finden. Es ist der erste Tag des siebten Monats im biblischen Kalender (Tischri) und wird auch als „Tag des Posaunenschalls“ (Jom Teruah) bezeichnet. An diesem Tag wird in den Synagogen wiederholt das Schofar, ein Widderhorn, geblasen. Diese durchdringenden Klänge dienen als ein göttlicher Weckruf zur Buße und zur Vorbereitung auf den bevorstehenden großen Versöhnungstag (Jom Kippur).

Die biblischen Feste sind jedoch nicht nur historische Gedenktage. Viele Theologen sehen in ihnen prophetische Vorbilder auf das Erlösungswerk Jesu Christi. Die Frühlingsfeste (Passah, Fest der ungesäuerten Brote, Erstlingsfrucht und Pfingsten) wurden bei seinem ersten Kommen auf den Tag genau erfüllt. Es liegt also nahe, dass die Herbstfeste (Posaunenfest, Versöhnungstag und Laubhüttenfest) bei seiner Wiederkunft ihre Erfüllung finden werden.


Die „letzte Posaune“: Ein entscheidender Hinweis im Neuen Testament

Der Apostel Paulus liefert uns in seinen Briefen zwei entscheidende Textstellen, die oft mit dem Posaunenfest in Verbindung gebracht werden.

In 1. Korinther 15, 51-52 schreibt er:

„Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“

– 1. Korinther 15, 51-52

Und in 1. Thessalonicher 4, 16-17 heißt es:

„Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.“

– 1. Thessalonicher 4, 16-17

Die zentrale Frage ist: Was meint Paulus mit der „letzten Posaune“? Einige Ausleger bringen sie mit der siebten Posaune aus dem Buch der Offenbarung in Verbindung. Eine andere, sehr überzeugende Deutung, sieht jedoch eine direkte Verbindung zur Tradition des Posaunenfestes.


Die Verbindung zwischen der letzten Posaune und dem Posaunenfest

Während des Gottesdienstes an Rosch Haschana werden verschiedene Schofar-Sequenzen geblasen. Die letzte dieser Sequenzen ist ein langer, ununterbrochener Ton, der als „Tekiah Gedolah“ (der große Stoß) bekannt ist. Dieser Ton symbolisiert die Sammlung des Volkes Gottes und die Krönung des Messias, Jesus, zum König.

Befürworter der „Rosch Haschana-Theorie“ argumentieren, dass die „letzte Posaune“, von der Paulus spricht, eben dieser „Tekiah Gedolah“ ist. Für die damaligen Gläubigen, von denen viele einen jüdischen Hintergrund hatten, wäre dieser Vergleich unmittelbar verständlich gewesen.

Folgende Punkte stützen diese Annahme:

  • Der Tag, den niemand kennt: Eine entscheidende Spur liegt in den Worten Jesu selbst. Als ihn seine Jünger nach dem Zeitpunkt seiner Wiederkunft fragten, antwortete er in Matthäus 24,36: „Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.“ Was für uns wie eine allgemeine Aussage klingt, war für seine jüdischen Zuhörer ein klarer Fingerzeig. Das Posaunenfest war im damaligen Judentum sprichwörtlich als „das Fest, von dem niemand Tag und Stunde kennt“ bekannt. Da es bei Neumond beginnt, musste das Erscheinen der ersten Mondsichel von zwei Zeugen bestätigt werden, bevor das Fest offiziell ausgerufen werden konnte. Es konnte sich also um ein bis zwei Tage verschieben. Als Jesus dieses Idiom benutzte, war für seine Jünger sofort klar: Er sprach vom Posaunenfest.
  • Die Sammlung des Volkes: Das Blasen des Schofars diente in der Bibel oft dazu, das Volk Israel zu versammeln. Die Entrückung ist die ultimative Sammlung der Gemeinde Jesu.
  • Auferstehung und Gericht: Rosch Haschana leitet die „ehrfurchtsvollen Tage“ ein, eine Zeit der Selbstprüfung und des Gerichts, in der die Bücher des Himmels geöffnet werden. Dies korrespondiert mit der Auferstehung der Toten in Christus und dem anschließenden Preisgericht für die Gläubigen.
  • Eine Hochzeit im Himmel: Nach jüdischer Hochzeitstradition holt der Bräutigam seine Braut zu einem unangekündigten Zeitpunkt ab, oft begleitet vom Klang eines Schofars. Die Bibel beschreibt die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde als die eines Bräutigams zu seiner Braut.

Was bedeutet das für uns heute?

Die Vorstellung, dass die Entrückung am Posaunenfest stattfinden könnte, ist eine faszinierende und schriftlich stark untermauerte Perspektive. Sie zeigt, wie tief das Neue Testament in den hebräischen Schriften verwurzelt ist und wie Gottes Heilsplan eine wunderbare, durchgehende Linie von der Genesis bis zur Offenbarung aufweist.

Ob dieses Ereignis tatsächlich an einem zukünftigen Rosch Haschana stattfinden wird, bleibt letztlich im Verborgenen Gottes. Doch die Auseinandersetzung mit diesem Thema sollte uns nicht zu spekulativen Datumsberechnungen verleiten, sondern vielmehr zu einem wachsamen und hingegebenen Leben.

Die Posaune ruft uns zur Bereitschaft. Sie erinnert uns daran, dass unser Herr jederzeit wiederkommen kann. Lasst uns also, wie die klugen Jungfrauen im Gleichnis, unsere Lampen gefüllt halten und jeden Tag in freudiger Erwartung seiner herrlichen Erscheinung leben.

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Wer wird aber nun entrückt?

Entrückt werden alle,

  • die daran glauben, daß Jesus Christus am Kreuz von Golgatha zur Vergebung ihrer Sünden gestorben ist.
  • die daran glauben, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.
  • die Ihm ihre Sünden bekannt haben und Ihn im Gebet um Vergebung gebeten haben.
  • die Ihm ihr Leben übergeben haben und Ihm versprachen, von jetzt an so zu handeln, wie er es von ihnen möchte.
  • die Ihn lieben und ihr Versprechen ernst meinen.
  • deren Herz sich nach Jesus sehnt.

Gehörst du auch zu dieser Gruppe? Jetzt frage ich Dich!
Hat dieses Ereignis schon stattgefunden?